
Härtebildner sind Calcium und Magnesium. Je höher die Konzentration dieser Inhaltsstoffe ist, desto härter ist das Trinkwasser. Das hat Vor- und Nachteile:
- Vorteile für die Gesundheit, wenn der Gehalt an diesen wertvollen Mineralien sehr hoch ist.
- Nachteile hier aber für die technischen Geräte, wie Spülmaschinen, Wasserkocher und die Heizung.
Hier einige Empfehlungen, wie man diesem Nachteil begegnen kann:
Geschirrspülmaschine
Beim Spülen von Geschirr in Geschirrspülmaschinen wird hartes Trinkwasser im eingebauten Enthärter automatisch enthärtet. Dies kann nur erfolgen, wenn der Härtebereich im Geschirrspüler ordnungsgemäß eingestellt ist.
Teekessel und Wasserkocher
müssen bei Bedarf mit handelsüblichen "Entkalkern" regelmäßig behandelt werden.
Warmwasserbereitung
Die unerwünschte Abscheidung von Kesselstein passiert bei Betriebstemperaturen die höher als 60°C sind. Hält man die Temperatur unter 60 °C und erhöht die Betriebstemperatur zum Legionellenschutz nur einmal monatlich, kann diesem Umstand entgegengewirkt werden.
Dosierungshilfe beim Waschen
Am 01. Februar 2007 wurde vom Bundestag die Neufassung des Wasch- und Reinigungsmittelgesetzes (WRMG) beschlossen. Damit wurden die Härtebereiche neu und wie folgt definiert:
| weich | weniger als 1,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter (entspricht 8,4 °dH) |
|---|---|
| mittel | 1,5 bis 2,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter (entspricht 8,4 bis 14 °dH) |
| hart | mehr als 2,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter (entspricht mehr als 14 °dH) |